Mittwoch, 13. Juni 2007

13.00
Uhr

Begrüßung

Deutschland 2017: Visionen einer Gesellschaft

Unsere Lebensumgebung wird sich weiter wandeln. Unsere Wohn-,  Arbeits- und Kinderzimmer werden in den nächsten 10 Jahren mehr Funktionen besitzen als wir uns vorstellen. Wir können im Spiegel die Nachrichten sehen, unsere Kinder über Monitore in der Küche bewachen, unsere Kissen SMS empfangen, unser Avatar wird uns morgens über die neusten Nachrichten der Branche und den Geburtstag von Mutti informieren. Filme werden mit Hilfe von Avataren gedreht, als Helfer des Alltags wohnt Software mit künstlicher Intelligenz in unseren Handys, Fernsehern und Kühlschränken. Dieses Panel wirft  einen Blick auf die Gesellschaft im Jahr 2017.

Wie sehen Entertainmentwelten in 10 Jahren aus?
Wie ändert sich unser Zusammenleben durch künstliche Intelligenz?
Welchen Einfluss haben persönliche Avatare auf das gesellschaftliche Bewusstsein?

Sven Gábor Jánszky, Leiter des 2b AHEAD-ThinkTanks
Vision 2017: Wie sehen Entertainmentwelten in 10 Jahren aus?

Thilo Kleine, Geschäftsführer, Antares Media
Film- und Fernsehproduktion 2017: Klassische Programmmarken oder Anarchie der Filme?

Prof. Dr. Bodo Urban, Institutsleiter, Fraunhofer IGD Rostock
Vision 2017: Wie intelligente Assistenten unser Zusammenleben der Zukunft prägen

Stephan Noller, Vorstand Produkt und Technologie, nugg.ad AG 
Vision 2017: Wie Avatare die Gesellschaft der Zukunft ändern?

15.00
Uhr

Business-Speed-Dating

17.00
Uhr

Demografiefalle 2017:
Wie bleibt Deutschland kreativ?

 

Wohnzimmer 2017:
Showcases für Filme, Plakate und Radio der Zukunft

Die Folgen des Alterns unserer Gesellschaft werden seit Jahren debattiert und abwechselnd in Horrorszenarien oder Lichtblicken beschworen. In-zwischen werden nicht wenige Geschäftsmodelle entwickelt, die uns künftige Alten mehr oder weniger sinnvolle Dinge für unser vieles Geld anbieten. Doch einige Fragen sind unbeantwortet:

Forscher und Entwickler geben Einblick in ihre Zukunftslabore. Sie präsentieren Produktinnovationen und Conceptdesigns zum Anfassen und erläutern Zukunftsideen.


 

Wie schafft es Deutschland, mit immer weniger jungen Menschen dennoch kreativ zu bleiben?

Wie behält das Land der Dichter, Denker und Ingenieure den Erfindergeist der Jugend?

Was können Unternehmen tun, um ihr Innovationsklima zu erhalten?

 

Michael Mross, Börsenexperte, N24
Wie 2017 "gealterte" Finanzströme der Altenrepublik die Volkswirtschaft ändern?


Prof. Koji Ueda, Direktor, Japanisches Kulturinstitut
Wie wir 2017 Kreativität von der "Altenrepublik" Japan lernen müssen?


Lydia Aldejohann, Head of Innovation, Nokia Siemens Networks GmbH & Co. KG
Wie 2017 Unternehmen trotzdem kreativ bleiben

 

Moderation: Sven Gábor Jánszky














Wolfgang Strauss, Frauenhofer Gesellschaft IAIS
Showcase zu "interaktives Plakat und virtual book"

 


René Baisch, Director Business Development, Sofatronic
Showcase zu "So sehen Spielfilme in 5 Jahren aus"


Uwe Sänger, mdr Sputnik
Showcase zu "Die Zukunft des Radios"




Moderation: Jens-Uwe Meyer

20.00
Uhr

Award-Abend
Vergabe der Visions for Leadership Awards

Donnerstag, 14. Juni 2007

09.00
Uhr

"Reif für neue Ideen - das kreative Warm-Up" mit Jens-Uwe Meyer

Kreativer kann der Tag nicht starten! Ankommen und den Kopf auf neue Ideen einstellen. Der Kreativtrainer für ARD und ZDF Jens-Uwe Meyer zeigt Ihnen, wie Sie mit einem Power-Brainstorming in kurzer Zeit auf eine Vielzahl neuer guter Ideen kommen. Vorab stellt er exklusiv Kreativtechniken aus seinem kommenden Buch "Kreative PR" (Veröffentlichung: Herbst 2007) vor. Unser Warm-Up wird Sie motivieren, Neues zu wagen und Neues zu probieren. Der richtige Start für einen neuen Tag in der Zukunft der Entertainmentbranche!

09.45
Uhr

Kaffeepause

10.00
Uhr

Film & TV 2017:
Geschäftsmodelle für ein Fernsehen ohne Programm

 

Onlinewelten 2017:
Geschäftsmodelle für Film und Musik in virtuellen Welten

 

Wir stehen vor einer Fernsehrevolution. Durch die neuen technologischen Möglichkeiten des IP TV und des HandyTV wird sich die Fernsehlandschaft in den kommenden Jahren grundlegend verändern. Unbegrenzte Sender und Sendungen, die über Internet übertragen und von allen Geräten überall per Internet abgerufen werden können. Rückkanal inklusive. Das bedeutet einen tiefgreifenden Wandel der Geschäftsmodelle des TV: Fernsehen wird zum Abrufmedium. Vorbei mit starren Programmschemen, erzwungenen Werbeblöcken und mit den herkömmlichen Strategien der Werbefinanzierung und Marketing-industrie. Die bisherigen Strukturen der etablierten Sender, ihr workflow, ihr Marketing sind überholt. Doch welches sind die künftigen Geschäftsmodelle?

Die Prognosen der Zukunftsforscher zeigen eine seltene Übereinstimmung. Nach den user-generated-content Entwicklungen des Web2.0 liegt die Medienzukunft des Web 3.0 in der Verschmelzung von virtueller und realer Welt. Geschäftsmodelle der Zukunft basieren auf Software-Agenten, die in unserem Auftrag das Internet durchstreifen, Kleidung kaufen, Informationen sammeln und unser Fernsehprogramm zusammenstellen. Die neue Qualität: Unser persönlicher Software-Agenten ist intelligent genug, sich mit anderen Agenten zu unterhalten und Hilfe zu bekommen. Gleichzeitig wird der aktuelle Secondlife-Hype zur Normalität. Die reale Welt dringt in die virtuellen Welten ein. Medienangebote wachsen mit Gamesanwendungen zur eigenen 3D-Welt zusammen.

 

Wie sieht das Fernsehen ohne Programmschema aus?

Welche neuen Möglichkeiten entstehen für die Werbung?

Wer bietet als erster die selbstlernende Programm-suchmaschine für individuelle TV-Konsumenten?

Stefan A. Jenzowsky, Partner,  trommsdorff+drüner
Fernsehen 2.0 - Wie neue Technologien und Nutzungsweisen das Fernsehen verändern.


Marco Rydmann, tyve TV
Wie ändert die P2P-TV-Technologie die Geschäftsmodelle des Fernsehens?


Thomas Strerath, Geschäftsführer Ogilvy One worldwide
Das Ende der Finanzierung - Was erwartet die Werbewirtschaft vom Fernsehen der Zukunft

 


Moderation: Sven Gábor Jánszky

Werden unsere Kinder Avatare als Teil Ihres Ichs verstehen?

Welche Gefahren birgt die Verschmelzung von realer und virtueller Welt?

Wie ändert sich unsere Einstellung zu Körper und Bewusstsein?

Matthias Hartmann, Geschäftsführer IBM Deutschland
Alles in 3D? -  Die virtuelle Welt als neuer Wirtschaftraum des Jahres 2017


Carsten van Husen, Geschäftsführer Gameforge 4D
Gaming 3.0 - Wie die Spieleindustrie die Ära nach Second Life bestimmt?


Christiane Luible, Virtual Human Lab Genf
Virtual Feelings - Wie wir 2017 virtuelle Kleidung fühlen können

 





Moderation: Jens-Uwe Meyer

12.00
Uhr

Mittagspause

12.30
Uhr

Elevator Pitch

5 ausgesuchte Unternehmen treten mit ihren Geschäftsideen im Elevator Pitch gegeneinander an. Jeder hat genau 3 Minuten Zeit, das Publikum von seinem Geschäftsmodell zu überzeugen. Eine Expertenjury bewertet die Pitches. Die besten werden prämiert. Kongressteilnehmer und Venture Capitalisten haben die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme.

Die zu pitchenden Geschäftsmodelle werden durch einen bundesweiten Aufruf unter Entrepreneurinitiativen im Medienbereich gesucht und gefunden.

Die Pitcher:

Christian Fenner, cre8unity.com
Wolfgang Meier zu Eissen, vhaus
Marius Neumann, LAMA Games
Sandra Gasber, linguaTV
Daniel Hoepfner, InMoVi

Die Jury:

Juryvorsitzende
Bettina Quäschning
Prokuristin, Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt
Jurymitglieder:
Volker Putzmann
Geschäftsführer, New Yorker Music & Media
Stefan A. Jenzowsky
Partner, trommsdorff + drüner  
Dr. Georg Flascha
Partner, KPMG Leipzig
Tanja Feller
Geschäftsführerin, Bundesverband Digitale Wirtschaft

                                          

13.00
Uhr

Marketingkrieg 2017:
Wie sich Geschäftsmodelle in
Marketing und Vertrieb ändern

Renaissance 2017:
Zukunftsmodell für  Radio und  Musikwirtschaft

 

Bislang sind die Erfolgsmodelle des Online-Commerce der Musik-Film-Medienbranche übersichtlich: Starke Marken ziehen die Nutzer an und animieren zum Kauf. Doch welche Rolle spielen Marken noch, wenn die Einkäufe und Medienprogramme der Nutzer durch Software-Agenten zusammengestellt werden? Nicht mehr starke Marken sind künftig kriegsentscheidend sondern strategische Partnerschaften und der Einfluss auf Plattformen und Agenten. Gefragt sind neue Vertriebsstrategien des Long Tail. Sie basieren auf Empfehlungen und persönlichem Vertrauen. Nutzer selbst werden zum Händler. Produkte werden bewertet, empfohlen oder verworfen, Umsätze zwischen den eigentlichen Produzenten und den Empfehlern geteilt.

Neue Strategien für das Medium Radio. Den ersten "Über-nahmeversuch" durch das Internet hat das Radio erfolgreich abgewehrt. Doch jetzt kommt es schlimmer. Wenn Radio und Fernsehen künftig auch mobil über IP-Protokoll übertragen und von jedem beliebigen Handy, Küchenradio, Badspiegel und Sonnenbrille empfangen werden können, dann brechen die bisherigen Geschäftsmodelle der etablierten Sender zusammen. Denn plötzlich sind tausende Radiosender empfangbar, Spartenprogramme aus aller Welt. Deutsche Lizenzen für UKW-Frequenzen könnten Makulatur sein. Zudem sind gleichzeitig TV-Sender in Unmengen empfangbar und machen als "Bilder-Radio" den Radiosendern eine attraktive Konkurrenz. Die Geschäftsmodelle des Radios müssen sich ändern.

 

Welche neuen Kooperationsmöglichkeiten entstehen zwischen Blogs und Vertrieblern?

Wie ändert sich das klassische Marketing im interaktiven  Raum der Zukunft?

Wie steigere ich meinen Umsatz durch social commerce?

Jacob Sylvester Bilabel, Marketing, MySpace Germany
Die Macht der Gemeinschaft - Wenn Communities sich 2017 selbst zum Geschäftsmodell machen


Harald R. Fortmann, Vice President, Bundesverband Digitale Wirtschaft 
Behavorial Targeting - Wie User 2017 ihre Werbung steuern lassen


Felix Neuland, Geschäftsführer, Neuland+Herzer
Wie virtuelle Welten die Marketingstrategien 2017 verändern.

                                       

Moderation: Sven Gábor Jánszky

Wer gewinnt den Kampf auf dem Handydisplay?

Kann Radio die emotionale Nähe zu den Hörern strategisch ausspielen?

Wird Radio von der Musikwirtschaft geschluckt?

 

Alexander Duphorn, Senior Vice President der MTV Networks Germany  
Außenblick: Was machen Musikindustrie und Radios falsch?


Jan Geißler, Business Modelling & Market Intelligence, Vodafone Group R&D Germany
Die Überlebenschance des Radios - Wer gewinnt 2017 den Kampf auf um den Platz auf dem Handydisplay?


Alexander Stricker, Managing Director, Charamel
Der Radiomoderator des Jahres 2017 - Avatare auf dem Handy

 


Moderation: Jens-Uwe Meyer

15.00
Uhr

Kaffeepause

16.00
Uhr

Von der Vision zum ROI:
Wie Innovationsprozesse erfolgreich umgesetzt werden

Round Tables zur Vertiefung der zentraler Kongressthemen

Jeder der sich mit der Umsetzung neuer und guter Ideen beschäftigt kennt die Problematik,  die Umsetzung, Verbreitung und den entsprechenden Return of Invest zu generie-ren dauert lange und geht oft genug schief. Die Kunst besteht darin die verschiedenen Seiten so miteinander zu verweben, dass eine möglichst hohe Effektivität gewährleistet ist. Auf diesem Panel geht es also nicht um den visionären Blick in die Glaskugel, sondern vielmehr um das ehrliche Erkennen, Benennen und Einschätzen von Hindernissen, Problemen und Möglichkeiten von Innovationsprozessen.

Zur Vertiefung einzelner Kongressthemen und bilaterale Gespräche werden einige offene Round Tables eröffnet.

Die Round Tables finden an runden Tischen im Rosengarten der Burg Giebichenstein statt.

Die Round Tables werden in kleiner Runde durch aktive Kongressteilnehmer moderiert.

 

Welche Hauptpunkte stehen uns im Alltag im Wege?

Kann eine Prozessoptimierung erreicht werden?

Was sind Lösungen für große und kleine Unternehmen?


Prof. Dr. Torsten Wulf, Lehrstuhl für Strategisches Management und Organisation, Handelshochschule Leipzig
Die 5 Don´ts des Zukunftmanagements und wie ich um sie herumkomme


Jens-Uwe Meyer, Die Ideeologen
Von der Idee zum Geschäft - Wie Ideen zu Geschäftsmodellen werden


Wolfgang Müller-Pietralla, Leiter Zukunftsforschung, Volkswagen
Wider das Beharrungsvermögen
- 5 Rezepte, um innovative Ideen auch in Großkonzernen durchzusetzen

 

Moderation: Sven Gábor Jánszky

Diskutieren Sie die Themen, die Sie besonders interessieren!

Finden Sie Kooperationspartner für Ihre Ideen!

Hören Sie in Gesprächen, was andere vielleicht besser machen!