Mittwoch, 26. Mai 2004

18.00 Uhr

Begrüßung
Michael Schiewack, MDR SPUTNIK

 

Panel 1: Die Zukunft gestalten - Visionen 2014
Eine Gesellschaft im digitalen Umbruch. Alle analogen Produktions-, Distributions- und Konsummodelle sind auf dem Prüfstand. Doch wer die Geschäftsmodelle der Zukunft entwerfen will, muss Vorstellungen von seiner Zukunft haben. Wer die Zukunft vor Augen hat, kann sie gestalten. Visionen sind gefragt. Trendforscher bieten ihre Prognosen an: Zwischen Be- und Entschleunigung, Alltime-Mobilität und Offline-Luxus, geilem Geiz und starken Marken. Am ersten Abend beschäftigt sich der forward2business-Zukunftskongress mit den Visionen 2014. Wie leben wir in 10 Jahren?

Andreas Borcholte,
Der Spiegel

Entertainment 2014 - Lernend aus der Krise

Lothar Grabner,
Zukunftsforscher Volkswagen AG

Konsumwelt 2014 - Landschaften der Zukunft

Oliver Kindzorra ,
Microsoft Deutschland

Technik 2014 – Wie sehen unsere vernetzten Wohnungen in 10 Jahren aus?

Conferencier: Volker Wieprecht

20.00 Uhr

Eröffnungsabend

Donnerstag, 27. Mai 2004

10.00 Uhr

Panel 2: Mobile Entertainment - Was kommt nach dem UMTS-Hype?

Panel 3: All you can buy - Welche Chancen es gibt, wenn Branchenexterne die Geschäfte der Entertainmentindustrie machen?

Man stelle sich vor: Der Zugreisende zwischen Halle und Berlin zückt auf dem Bahnhof die Seitenwand seiner Reisetasche.Zum Vorschein kommt ein knitterfester Monitor. Mit wenigen Handgriffen wird das Film-Musik-Video-Programm für die nächsten zwei Stunden zusammengestellt: Der Blockbuster, den man schon immer mal sehen wollte, die Dokumentation die gestern Abend zu spät kam, das neue Video der Lieblingsband, die aktuelle Ausgabe der elektronischen Tageszeitung oder einfach die entspannende Berieselung per Fernsehprogramm? Welche Technologien arbeiten zusammen? Wie sehen die Geräte aus? Für welche Inhalte zahlen die
Kunden?

Es bewegt sich wieder etwas in der Branche. Die Apple-Plattform i-tunes hat es vorgemacht, wie Geld zu verdienen ist im digitalen Business. Immer mehr Hardwarekonzerne und große Marken stürmen in den Entertainmentmarkt. Auch die herkömmlichen Player öffnen sich neuen Marketingmöglichkeiten. Ob Superstars via TV gemacht oder beim CD-Verkauf Stipendien für den Collegebesuch verlost werden. Welche Chancen ergeben sich für neue Erlösmodelle? Wie ändern sich dadurch die Inhalte? Was heißt das für die Künstler und Produzenten? Welche ungenutzten Potenziale bieten Musik-Film-Video als Markenträger? Wie profitiert die Entertainmentindustrie?

Ulrich Järkel,
BMG Ariola Media

Personal Music Assistant - Ein mobiles Zukunftskonzept erstmals zum Anfassen

Torsten Linz
Fraunhofer IZM

Tastatur im Ärmel? - Mobile-Konzepte und die Mode

Janko Röttgers,
Autor von "Mix , Burn & R.I.P."

Downloadplattformen im Hype - Entertainmentindustrie in der Sackgasse?!


Conferencier: Walter Gröbchen

Dieter Gorny,
VIVA Media

Wie sehen mediale Markenkampagnen der Zukunft aus?

Oliver Lubeck,
Dynamo München

Stellen Sie sich vor, es kommt Werbung - und jeder will es sehen

Maarten Albarda,
Coca-Cola AG

Welche neuen Geschäftsmodelle planen Markenunternehmen in der Entertainmentbranche?

Conferencier: Volker Wieprecht

 

 

13.00 Uhr

Panel 4: Potenziale des alten Mediums - Das Radio als Businessfaktor in der Entertainmentindustrie

Panel 5: fern sehen - Wie funktioniert das Homeentertainment
der Zukunft?

Radio und Musikindustrie haben jahrelang gut miteinander verdient. Die Industrie bemustert die Radiosender. Diese machen die Stars und bescheren den Labels Milliardenumsätze. So war es mal. Inzwischen rutscht die Musikindustrie von einer Krise in die nächste. Aus den trendigen Musikradios sind längst markenoptimierte Mood-Manager geworden. Die Funktionäre kämpfen im Stellungskrieg um eine Radioquote. Doch die Chancen liegen in gemeinsamen Geschäftsmodellen. Wer baut die künftigen deutschen Popstars auf? Soll Radio selbst Musik verkaufen? Welche Rolle spielen Radios in der Vertriebsstrategie des Handels? Wie wird das Radio in neuen Vertriebsallianzen die Geschäfte der Entertainmentindustrie machen?

Noch fünf Jahre dauert es nach Expertenschätzungen bis zum "smart home": Wohnungen die komplett vernetzt sind, Server die als intelligente, virtuelle Butler täglich unser persönliches Entertainmentprogramm zusammenstellen. Man stelle sich vor: Sensoren erkennen automatisch den Gemütszustand und legen intuitiv das stimmige Musik-Video-Film-Programm ein. Wer den Zugang in die Häuser der Zukunft besetzen will, muss sich jetzt bewegen. Wie sieht es aus im Haus der Zukunft? Welche Zukunftstechnologien spielen wie zusammen? Welche Art von Vertrieb fordern die intelligenten Wohnungen der Zukunft von der Entertainmentindustrie?

Michael Schiewack,
MDR JUMP / SPUTNIK

Das Radio-Popstar-Entwicklungsprogramm - Ein Angebot an die Entertainmentindustrie

Uwe Schnepf,
Tiscali Business

Musik verkaufen über Radio - Deutschlandpremiere eines neuen Geschäftsmodells


Jens-Peter Labus,
WOM Media Network

Vom WOM Journal zur integrierten Medienmarke



Conferencier: Walter Gröbchen

Dr. Maddy Janse,
Philips Research Labs

Musik-Video-DVD im Haus der Zukunft


Imre Sereg
Alfacam

HDTV - Wer verdient mit dem Fernsehen der Zukunft?


Robert Kraus,
Universal Studios Networks
Video on demand - Die Videoindustrie entdeckt den Download


Conferencier: Volker Wieprecht

 

 

16.00 Uhr

Panel 6: Zukunftsmarkt Individualität

Panel 7: future cinema - Das Kino wird digital

Vor allem eine Frage gibt den Strategen der Branche Rätsel auf: Warum verkaufen sich akustisch primitive Handyklingeltöne für teures Geld, während hochwertige Musiktitel den Käufern kaum mehr als 99 Cent wert zu sein scheinen? Die Nachfrage nach Entertainmentprodukten ist vor allem dann enorm, wenn sie die immer individuelleren Lebens- und Imageentwürfe der Nutzer unterstützen. Trends schaffen Gegentrends. Der allgemeine Trend zu Mobilität und Schnelligkeit, schafft Märkte für Langsamkeit und Stille. Eine entscheidende Frage nach dem Erfolg aller Branchenteile, von Konzertveranstaltern bis Filmproduzenten, liegt in der Individualisierung und Emotionalisierung ihrer Angebote. Welche Geschäftspotenziale bieten die individuellen Lebensentwürfe für die Entertainmentbranche? Wo entstehen Marktpotenziale im gesättigten Markt?

Seit jeher ist das Kino der Vorreiter von Medienentwicklungen gewesen. Beim heutigen digitalen Umbruch der Entertainmentwelten hängt es erstmals hinterher. Doch wenn die digitalen Kino-Visionen Wirklichkeit werden, sind die Möglichkeiten umwerfend. Ob Film, Sport oder Popkonzert, der alte Filmpalast wird zum Eventhaus. Die weite Vision der Entwickler: Das Enterprise- Holodeck wird Wirklichkeit, der Zuschauer sitzt im Ereignis drin. Doch zuvor braucht es neue Geschäftsmodelle. Welche digitalen Möglichkeiten entstehen für die Kreativen? Was planen die Kinos? Wer investiert? Welche neuen Geschäftsmodelle entstehen zwischen Film- und Musikbranche? Welcher Sound spielt auf dem Holodeck?

Oliver Moldenhauer,
attac

Lifestyle "individuell" - Geschäftsmodelle mit dem Kunden und gegen Ihn

André Fischer,
Product Visionaires GmbH a Siemens Company

Individualität - Das Selbst bestimmt die Zukunft


Alexander Hacke, Einstürzende Neubauten
Klaus Maeck, Manager

Geschäfte machen mit dem Fan - Wie ändern Künstler dieGeschäftsmodelle der Industrie?


Conferencier: Walter Gröbchen

Stefan Ciupek,
HD Supervisor "Russian Ark"
Wie digitales Kino den Kreativen nutzt


Jan Oesterlin,
Kieft & Kieft Filmtheater

Das Eventhaus der Zukunft



Prof. Dr. Karlheinz Brandenburg,
Fraunhofer IDMT

IOSONO® - Der Holodeck-Sound wird Realität




Conferencier: Volker Wieprecht

 

 

20.00 Uhr

Award-Gala