Termine
- 04. Juni 2013 Rede "Lebenswelten 2023" bei IHK Lüneburg-Wolfsburg
- 11. Juni 2013 Keynote "Lebenswelten 2023" bei Siemens in Berlin
- 12. Juni 2013 Rede "Lebenswelten 2023" bei VDAV in Berlin
- 12. Juni 2013 Keynote "Lebenswelten 2023" bei Siemens in Berlin
- 17. Juni 2013 Rede "Lebenswelten 2023" bei Siemens in Dortmund
Was ist ein Open Space?

Open Space (englisch für "offener Raum") oder Open Space Technology ist eine Methode zur Strukturierung von Konferenzen. Sie eignet sich für Gruppen von etwa 12 bis 2000 Teilnehmern. Charakteristisch ist die inhaltliche und formale Offenheit: die Teilnehmer geben eigene Themen ins Plenum und gestalten dazu je eine Arbeitsgruppe. In dieser werden mögliche Projekte erarbeitet. Die Ergebnisse werden am Schluss gesammelt.
Die Open Space Technology wurde von Harrison Owen um 1985 "entdeckt" und ist inzwischen weltweit verbreitet. Die Website von open space world map zählt Eintragungen in 125 Ländern der Erde und hunderte eingetragene Open Space Begleiter. Die Gründungslegende von Open Space lautet, Harrison habe ein Jahr lang einen Kongress für 200 Organisationsentwickler vorbereitet, der soweit auch befriedigend ablief. Ein Freund hätte dann zu ihm gesagt: "Weißt du Harrison, es war großartig, aber das Beste waren die Kaffeepausen". Harrison hätte danach auf einer Terrasse am Meer gesessen und überlegt, wie man eine Konferenz gestalten könne, die nur noch aus Kaffeepausen besteht. Zwischen zwei Martinicocktails, sich an seine Erfahrungen als Zuschauer bei der Organisation eines Festes in einem afrikanischen Dorf erinnernd, hätte er dann Open Space "entdeckt". Diese "Coffee-break" Metapher ist bis heute prägend für das Selbstverständnis von Open Space.
Open Space schafft einen Raum, in dem viele Menschen selbstorganisiert und selbstverantwortlich ihre Anliegen gemeinschaftlich bearbeiten können. Es gibt keine vorgegebenen einzelnen Themen. Jeder kann ein Anliegen vorschlagen und vorantreiben. Die Fragestellungen und Aufgaben werden erst zu Beginn der Veranstaltung formuliert. So entsteht ein großer "Themen-Marktplatz" auf dem sich die Teilnehmer zu Themengruppen zusammenschließen. Die Methode ermöglicht eine breite Beteiligung und erzeugt gegenseitiges Verständnis.



