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Marlis Kieft

Nach Ihrer Ausbildung zur Steuerfachgehilfin stieg Marlis Kieft mit 20 Jahren in das elterliche Kinogeschäft in Lübeck ein. Nur wenige Jahre später übernahm sie gemeinsam mit Ihrem Bruder die Geschäftsführung der Kieft & Kieft Filmtheater GmbH. In den 90er Jahren initiierte sie die Treuhandkinos in den neuen Bundesländern und trieb damit  die Expansion des Unternehmens in Ostdeutschland voran. Im Jahr 2003 wurde das Unternehmen, zwischenzeitlich als CineStar-Gruppe, vollständig vom australischen Unterhaltungskonzern AHL übernommen und Marlis Kieft schuf als Geschäftsführerin mit der Akquisition der UFA-Kinos das größte deutsche Kinounternehmen mit 73 Kinos an 62 Standorten und rund 3.800 Mitarbeitern. Zum Ende des Jahres 2010, dem erfolgreichsten Jahr der Unternehmensgeschichte, verließ Marlis Kieft auf eigenen Wunsch das Unternehmen um sich seitdem intensiver um Ihre eigenen Kinobeteiligungen im europäischen Ausland sowie ihr Immobilienunternehmen zu kümmern.