Angebot 7: Open-Innovation-Prozesse durch Open Spaces

Ausgangslage

Wer die innovationsstärksten Unternehmen der vergangenen Jahre analysiert, der stellt schnell fest, dass diese sich durch ein grundlegendes Muster von den herkömmlichen Unternehmen unterscheiden: Sie beziehen alle Akteure ihrer Wertschöpfungskette mit in ihre Kreationsprozesse, teilweise Entscheidungsprozesse und manchmal gar Erlösströme mit ein. Unternehmen, die heute vor der Aufgabe stehen, innovativer zu werden, wählen oft und mit Erfolg den Weg, eigene Open-Innovation-Prozesse aufzubauen und zu leben.

 

Angebot

Wie der geeignete Open-Innovation-Prozess für jedes Unternehmen aussieht, ist nicht pauschal beschreibbar. Er muss je nach Unternehmen individuell konfiguriert werden. Oftmals besteht er aus verschiedenen Elementen, sowohl virtuellen Kommunikations- und Kollaborationstools, als auch realweltlichen Open-Innovation-Elementen. Der 2b AHEAD ThinkTank ist seinen Kunden sehr gern beim Design eigener Open-Innovation-Prozesse behilflich.

 

Gemeinsam ist den meisten erfolgreichen Open-Innovation-Ansätzen allerdings, dass sie mit einem realweltlichen Kickoff beginnen. Der 2b AHEAD ThinkTank ist erfahren in der Organisation und Ausrichtung solcher Open Spaces. Sie sind sowohl unternehmensintern, als auch für eine Branche oder im öffentlichen Bereich für eine Kommune denkbar. In unsere Open Spaces werden auch die Innovations-Köpfe verschiedenster Unternehmen aus dem 2b AHEAD Netzwerk als externe Experten, Trainer oder Berater eingebunden.

 

Outcome

Ein großes Open Space Event bezieht alle Mitarbeiter ein. Es erfasst ihre Kreativität und ihre Querkompetenzen und motiviert sie, die eigenen Ideen ins Unternehmen einzubringen und zum Wohle des Unternehmens weiter zu verfolgen. Es ist eine kreative Fundgrube für eine Masse an großen und kleinen Innovationsideen. Es ist die ideale Basis für den Start eines großen Innovations- oder Changeprozesses, wenn die entstandene Dynamik im Nachgang planvoll und nachhaltig weiter betreut wird.

 

Beispiel: Deutschlands erster "Public Open Space"

Im Jahr 2009 hat der 2b AHEAD ThinkTank ein Experiment gewagt: Erstmals in Deutschland wurden Bürger einer Stadt zu einem öffentlichen Open Space eingeladen. In einem riesigen Kreativworkshop sollten sie gemeinsam mit prominenten Köpfen der Region und unter professioneller Anleitung von zehn Innovationschefs großer Unternehmen aus dem ThinkTank-Netzwerk die Zukunftsideen für ihre Stadt im Jahr 2020 entwerfen.

 

Am 18. Oktober 2009 kamen 516 Oldenburger in ein zu diesem Zweck umgestaltetes Einkaufszentrum in Oldenburg. Sie entwickelten an einem Tag knapp 2500 Ideen für die Zukunft ihrer Stadt. Medien, Politiker und Bürger waren begeistert über diese neue Form der öffentlichen Partizipation und Stadtplanung. Ihre Hauptforderung: Solche Public Open Spaces sollte es kontinuierlich geben. Verantwortungsträger sollten sich zu Hosts für die im Open Space gefundenen Ideen machen. Der Idealfall: "Politiker werden Coachs!"

 

Nach dem großen Erfolg des ersten Public Open Spaces sollen auch künftige Think-Tank-Events von solchen modernen Formen der öffentlichen Partizipation und Politikgestaltung begleitet sein.