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Wie das AnaYela funktioniert ...

Das Anayela ist ein 300 Jahre alter, kleiner Stadtpalast im Herzen der Medina, der historischen Altstadt von Marrakesh. "Ana Yela" heisst übersetzt "Ich bin Yela" und die Architektur erzählt die Geschichte des Mädchens Yela, das einst in diesem Haus gelebt hat.

 

Die Restaurierungsarbeiten dauerten viele Monate, es wurde ausschliesslich in der Tradition alter marokkanischer Handwerkskunst gebaut, für die Marrakech weltberühmt ist. Sämtliche Arbeiten wurden ohne elektrische Werkzeuge meist von Hand von über 100 Kunsthandwerkern durchgeführt.

 

Gemalt von einem der berühmtesten Kalligraphen Marokkos, wurde die Geschichte in Silber auf die großen Türen geschlagen, die wie Buchseiten chronologisch durch das Haus führen. Jedes einzelne Möbelstück, jede Lampe, alle Dekorationsobjekte bis hin zum Geschirr wurden von Bernd Kolb und Yannick Hervy entworfen und einzeln von marokkanischen Kunsthandwerken in Handarbeit angefertigt. Dadurch wird das Haus zu einem  außergewöhnlichen Gesamt-Kunstwerk, zu einem Ort, der alle Sinne betört und durch die einmalige Atmosphäre inspirierende Energien und Emotionen erzeugt und freisetzt.

 

Das AnaYela entstand in dem Gedanken, einen Ort zu schaffen, an dem man optimal kreativ arbeiten und gleichzeitig vollkommen entspannen kann. Wir haben uns hierfür im Vorfeld intensiv mit psychologischen Wahrnehmungs- und Verarbeitungsprozessen beschäftigt und daraus abgeleitet ein architektonisch-inhaltliches Gesamtkonzept - eine Art von "multimedialer Architektur" - entwickelt. Alle fünf Sinne werden subtil, und oft kaum bewusst wahrnehmbar, stimuliert und damit der Inspirations-Prozess im AnaYela gezielt gefördert.

 

Die Legende der Yela (zu finden auf www.anayela.com), die das inhaltliche Konzept des Hauses und seines Designs darstellt und den Mythos von 1001 Nacht, die Tradition des Geschichtenerzählens aufgreift, ist eine Geschichte der positiven Transformation: das junge Mädchen, das durch die Liebe erwachsen wird und im übertragenen Sinne auf dem "fliegenden Teppich" ihrer Gedanken, Gefühle und Sehnsüchte schwebt, um danach ihr Geburtshaus zu verlassen und eine eigene Familie gründet - das steht symbolisch für das positive Erleben neuer Erfahrungen, das uns auf neue Gedanken und Perspektiven bringt.

 

Neues zu finden, bedeutet auch, Altbekanntes zu verlassen. Normalerweise ein schmerzlicher und riskanter Prozess. Es sei denn, Menschen erleben am eigenen Leib, wie schön neue, fremde Welten sein können - und dass sie beim Übergang ins Neue nicht untergehen, sondern getragen werden. Diese befreiende Erfahrung können Sie im AnaYela machen. Sie lassen Raum und Zeit hinter sich, Sie bewegen sich aus der westlichen Kultur mit ihren Zwängen und Abstraktionen heraus - und Sie erfahren in Marrakesh eine andere Wirklichkeit, eine sinnliche und geerdete, analoge Welt.

 

Dabei lassen Sie aber nicht alles hinter sich, Sie sind nicht allein in der Wüste, sondern fühlen sich im AnaYela paradoxerweise wie zuhause. Im Fremden und Unbekannten wie zuhause - diese überraschende Erfahrung gibt Mut, über den "Status Quo" hinauszugehen, sie beflügelt die Neuentdeckung der eigenen Seele, sie erweitert Horizonte. Rein mit Logik und Nachdenken entstehen keine neuen Ideen, sondern nur Kopfschmerzen. Wirtschaft und Unternehmen werden von Menschen gemacht, und Menschen brauchen sinnliche Wandlungs-Erfahrungen, um daran zu gehen, Neues ins Werk zu setzen.

 

Psychologisch leistet AnaYela etwas Ähnliches wie unsere nächtlichen Träume: Sie gibt ungelebten  Lebensmöglichkeiten Raum, sie bringt "die andere Seite" ins Spiel, die im Alltag verdrängt bleibt. AnaYela festigt den Glauben an das Neue, das Vertrauen in die eigene schöpferische Kraft. Darum funktioniert das AnaYela - es ist kein Romantikhotel, sondern eher eine ausgeklügelte Traum-Maschine, eine bis ins Kleinste durchdachte Verwandlungs-Werkstatt.

 

 

 

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